Albert Breier
Komponist, Schriftsteller, Pianist


   

 

 

 

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Aktuelle Aufführungen

 

Dienstag, 31.1.2012, 20:30 Uhr
Unerhörte Musik im BKA
Mehringdamm 34, 10961 Berlin

Morton Feldman:  Structures
Albert Breier:  Streichquartett Nr.2 "To the Memory of Morton Feldman"
John Cage: 30 Pieces for String Quartet

Sonar Quartett

Susanne Zapf, Violine
Wojciech Garbowski, Violine
Nikolaus Schlierf, Viola
Cosima Gerhardt, Violoncello

www.sonarquartett.de     
www.unerhoerte-musik.de

 

 


Schweben und Strenge.
Albert Breier im Gespräch mit Ondrej Stochl ("A tempo Revue", Oktober 2009)
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Mathematik, Ethik und Zeit in der Musik.
Albert Breier im Gespräch mit Jaroslav Stastný.
HIS Voice (Prag) 6/2009

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Mathematics, Ethics, and Time in Music.
Albert Breier in Conversation with Jaroslav Stastný.

HIS Voice (Prague) 6/2009
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Der Weg und die Zeit (2006) für Klavier, Schlagzeug, Violoncello, Violine, Flöte und Klavier

Der Weg und die Zeit ist eine Komposition, in der die musikalische Z e i t auf eine neue Weise gestaltet wird. Die Klänge sind nicht, als "neue Klänge", Selbstzweck (obwohl es auch an überraschenden Klangbildern nicht mangelt), sondern dienen zum Aufbau einer großen Zeit-Landschaft, die den Hörer einlädt, in ihr auf Entdeckungsreisen zu gehen. Diese Landschaft ist sehr vielfältigen Charakters, Veränderungen der "Landschafts-Ansichten" geschehen aber meist ganz allmählich. Oft scheint die Musik zu schweben, den Zuhörer ganz unmerklich von einem Ort zum anderen zu tragen. Am Ende stellt sich wirklich das Gefühl eines "Angekommen-Seins" ein: man hat einen Weg durchschritten, der einen an eine zu Anfang nicht erwartete Stelle geführt hat.
Anregung zur Komposition gab unter anderem die großartige chinesische Landschaftsmalerei. Im Zusammenhang damit haben auch die Zeitkonzeptionen des chinesischen Denkens eine Rolle gespielt. Die Klangwelt des Stücks deutet Chinesisches aber nur ganz behutsam an, etwa in den leisen Glockenklängen. Das Stück ordnet sich ein in eine musikalische Entwicklungslinie, die von dem Werk Morton Feldmans ihren Ausgang nimmt. Daneben spielen auch ältere Traditionen eine Rolle: etwa die der großen Vokalpolyphonie des 15. Jahrhunderts (Ockeghem, Obrecht).

www.ncamusic.com