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Schriften
Essays
"Der Geist
der stillen Musik - Gedanken anläßlich einiger Kunstwerke im
Museum für Asiatische Kunst in Berlin"
In:Ostasiatische Zeitschrift, Neue Serie, Nr. 15, Frühjahr 2008
"Um Zeit"
veröffentlicht in: Positionen, Beiträge zur Neuen Musik 75,
Mai 2008
(Text lesen/ download pdf-Datei,
54 kB)
"Musik als
Kunst der Zeit"
veröffentlicht in: kunstMusik. Schriften zur Musik als Kunst
5, 2005
(Text lesen)
"Norbert von Hannenheim -
Zur Physiognomie eines unbekannten Komponisten"
veröffentlicht in: Musik-Konzepte 117/118, Arnold Schönbergs
"Berliner Schule", 2002
"Chinesische Fragen -
Der Komponist
Shi-Rui Zhu über die neue Musik in China"
Buchrezension
veröffentlicht in: Musik&Ästhetik, Heft 27, 2003
"Wehrloser Ratgeber - Anton Webern als Lehrer"
Buchrezension
veröffentlicht in: Musik&Ästhetik, Heft 29, 2004
Buchveröffentlichung
"Die Zeit
des Sehens und der Raum des Hörens.
Ein Versuch über chinesische Malerei und europäische Musik"
Verlag J.B.Metzler,
Stuttgart 2002
M&P Schriftenreihe für Wissenschaft und Forschung
518 S. - 56 Abb., kartoniert, EUR 39,90
ISBN 3-476-45266-2
Auflage vergriffen!
Restexemplare sind beim Autor erhältlich: albert.breier@gmx.net
Das Buch beschäftigt
sich mit der engen geistigen Verwandtschaft zweier Kunstformen, die scheinbar
nicht das geringste miteinander zu tun haben. Obwohl die "Musikalität"
der chinesischen Malerei in der Literatur manchmal erwähnt wird,
gibt es bisher keine gründliche Untersuchung dieses Sachverhalts.
Der erste Teil legt zu Anfang die theoretischen Fundamente, auf denen
die ganze Studie beruht. Die europäische Musik wird als eine Kunstform
dargestellt, die, obwohl sie im Medium der Zeit operiert, imaginäre
Räume konstruiert. Das genaue Gegenteil trifft auf die chinesische
Malerei zu: obwohl sie sich im Raum entfaltet, wird sie von Zeitvorstellungen
geprägt. Man kann chinesische Malerei mit Hilfe musikalischer Terminologie
beschreiben; genauso ist es möglich, in der Theorie der bildenden
Kunst verwendete Kategorien auf die europäische Musik zu übertragen.
Es gibt eine ganze Reihe theoretischer Kategorien, die im selben Maße
auf die eine wie die andere Kunst angewendet werden können. Dafür
werden ausführliche Beispiele gegeben. Der erste Teil schließt
mit einer Erörterung der Rolle der chinesischen Malerei innerhalb
der Gesamtheit der chinesischen Kultur.
Der zweite Teil beruht auf der grundlegenden Einsicht, daß sowohl
chinesische Malerei als auch europäische Musik in ihrer jeweiligen
Kultur eine zentrale Stellung einnehmen. Die chinesische Kultur ist schriftbestimmt,
die Kalligraphie (der Malerei eng verwandt) nimmt im Kanon der Künste
den ersten Rang ein. Die europäische Kultur ist in einem sehr hohen
Maße von der Bedeutung des gesprochenen Worts und dessen charakteristischem
Klang (Ton) abhängig. Europäische Dichtung und Philosophie sind
von der Musik inspiriert, während das chinesische Denken (z.B. im
Yijing) die Analyse der sichtbaren Welt zur Voraussetzung hat. Auf einige
Implikationen dieser These wird hingewiesen. Die letzten Kapitel befassen
sich mit dem gegenwärtigen Zustand und der möglichen Zukunft
von chinesischer Malerei und europäischer Musik.
Der dritte Teil ist eine ausführliche Studie einer langen Querrolle
von Xiang Shengmo (1597-1658). Dabei wird durchgehend musikalische Terminologie
verwendet, um zu zeigen, daß die Anwendung solcher Begriffe auf
Werke der chinesischen Malerei nicht nur möglich, sondern in hohem
Maße angemessen ist.
Dichterische Schriften / Schriften zur Literatur
(Noch unveröffentlicht)
"Drei Traktate"
(Prosagedichte)
"Sechsundzwanzig
Hütten"
"Konrad Weiß,
der Schwierige"
Eine Studie über den Dichter Konrad Weiß (1880-1940)
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